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Stefan & Steffu's travels

Ardèche

Von verschiedenen Seiten wurden wir gestern gefragt, was los sei, wo der Blog bleibe, wurden wir. Nun verhält es sich bekanntlich so, dass der Mensch sechs Tage arbeiten und am siebenten ruhen sollte. Und also taten wir, wobei dieses Ruhen in Gestalt von dreihundert gefahrenen Kilometern an der Zahl war. Selbstredend mit darin integrierten Besuchen. Schliesslich will Mann ja etwas erleben und nicht einfach Kilometer auf die Piste bringen.

Auch ein Malibu muss mal – nachdem er versäubert wurde, machte er ein Mittagsschläfchen und wir konnten dem MacDonalds schon wieder nicht widerstehen.

Simon meinte vorgestern Abend im doch arg verregneten und von Gewittern sekundierten Pérouges, dass man in die Ardèche zum Pont d‘Arc fahren könne. Kann man. Selbstverständlich. Auf Wunsch fährt Malibu fast überall hin. Gut, vielleicht nicht nach Kandahar, das wäre dann etwas zu viel des Guten. Aber Ardèche geht.

In der Ardèche

Die Auvergne liegt bekanntlich auch so mehr südlich als das gestreifte Burgund und je südlich, desto Sonne weiss jedes Kind und in der Tat funktionierte dieser Kniff auch dieses mal. Mit jedem Dutzend Asphaltkilometer auf der Route du Soleil schien uns und der Sonne, es würde wärmer, die Wolken an deren Anzahl, Dichte und Staffelung weniger und irgendwann riecht es dann nach Pinien und dann weisst Du, dass es gut kommt. Dann musst Du nach der Site nucléaire rechts blinken und den Van in die Höger hieven.

Kurve links, rechts, wieder links und dann scharf rechts, die Felswand stehen lassen und schauen, dass die kreuzenden Fahrzeuge nicht touchiert werden und dann ist Ardèche. Klar, der Pont d‘Arc ist etwas Kilbi, aber doch recht hübsch und darunter baden sie sogar in der Ardèche, Kanus hat es ohnehin, aber das ist hier Pflicht.

Der Nachmittag neigt sich in Balazuc seinem Ende entgegen

Knapp eine halbe Stunde wieder nordwärts liegt Balazuc, die eingefleischte Blogleserin vermutet es schon – klar, Les Plus Beaux Villages du France. Aber das Prinzip funktioniert, Balazuc auch. Auch glaubten wir hoffen zu dürfen bei dem Städtchen eine Gelegenheit zum übernachten gefunden zu haben, aber ein Schild besagte anderes und beschied uns, nach zehn Abends doch weiterfahren zu wollen.

Auch in Vogüé lässt es sich aushalten

Schlimm war das nicht, weil unweit von Balazuc das ebenso offiziell als hübsch geadelte Städtchen Vogüé liegt. Korrekt, Vogüé mit „ü“, solches habe ich in Frankreich noch nicht oft angetroffen, wenn überhaupt einmal. Daraus durften wir wohl füglich einen Schluss auf dessen Eigenschaft ziehen auch speziell zu sein und speziell ist auch dieses Städchen. Nach diesen beiden weiteren Les Plus Beaux Villages du France zeigte sich Simon zum Einverständnis geneigt unser Reiseparadigma beizubehalten.

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Thema von Anders Norén

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