Exploring the world

Stefan & Steffu's travels

Stockholm

10:40, E4, Höhe Norrköping: Heute Morgen zeigte sich, dass wir vorgestern doppelt gut daran taten, ziemlich Gutzi zu geben und nach dem Beschreiben einer grossen ballistischen Kurve in Stockholm aufzuschlagen.

Aber wieso taten wir doppelt gut daran? Ersteres ist naheliegend: Gestern luden Sonne und Himmel zu einem Besuch der Stadt ein, heute Morgen aus den Bullaugen des Malibus rausgeäugt, alles grau in grau. Ideal, um weiterzuziehen.

Das zweite, nicht zu unterschätzende Plus stellten wir erst fest, als wir gestern nach dem Besuch der Stadt zum Campingplatz zurückkehrten. Dann war er nämlich voll für ‚Huswagen‘. Im Normalfall interessieren uns Campingplätze ja nicht so doll, weil wir ja lieber freistehen, wie das im Fachjargon heisst. Aber in einer Grossstadt wie Stockholm ist das aus nahe liegenden Gründen wenig ratsam.

Weil ein Van in einer Grossstadt meist nicht so nützlich ist, gingen wir auf die S-Bahn ähnliche U-Bahn. Linie 13. Falls von Interesse. Zwei Minuten vor Abfahrt dachten wir schon, dass es reichen würde, aber die Dame an der Kasse legte Wert darauf, uns nicht nur die Tickets zu verkaufen. Als der Zug einfuhr, begann sie uns nämlich noch den Faltprospekt mit dem Streckennetz zu erklären. Auf meinen leicht drängenden Hinweis hin, dass der Zug jetzt dann gleich fährt, meinte sie lapidar ‚There are other trains‘. Aha. Erinnert mich doch sehr an Carol in Little Britain: ‚Computer says no‘ … Resultat: Wir hatten eine unnütze Karte mehr, hatten schon eine, aber das interessierte die Dame nicht, und der Zug fuhr uns vor der Schnauze ab.

Da beizeiten unterwegs, schafften wir es aber doch noch in die Stadt rein. Im Hauptbahnhof ausgestiegen kamen uns wohlig warme Erinnerungen an 2015. Im Café Rita nahmen wir damals in freudiger Erwartung Frühstück, bevor wir mit dem Zug nach Bålsta fuhren, um den Mietvan auszufassen. Auf der Skandinavienreise 2015 gingen wir insbesondere auch der Frage nach, ob ein Van etwas für uns sein könnte. Auf das Resultat der Evaluation brauche ich wohl nicht besonders einzugehen.

Grosser Kasten: Kungliga slottet

Vom Kastellholmen aus hat man eine schöne Aussicht auf die Stadt

Mit der Fähre von Holmen zu Holmen

Venedig des Nordens – hier trifft es wohl zu
Ein Brunnen von Tinguely und Niki de Saint Phalle
Stadtshuset

Auf jeden Fall sind wir mal wieder in Stockholm und das ist gut so. Stockholm ist immer wieder schön. Wir ging zur Gamla Stan und latschten nach der Skeppsholmen und anschliessend auf die Kastellholmen. Weil da dann vorerst Schluss ist und wir des Mittags bereits zehn Kilometer in den Füssen hatten, nahmen wir die Fähre zurück zur Gamla Stan. Schiffchen fahren ist ja schliesslich auch schön und dabei hatten wir sogar noch Aussicht. Siehe Pics.

Während gut drei Sekunden überlegte ich mir noch, ob wir ins Vasamuseet gehen sollten. Weil schönes Wetter und 2015 bereits da, sahen wir jedoch davon ab. Nächstes Mal wieder. Weil wir bestimmt wieder kommen, schliesslich will Südschweden auch mal ausgiebig bereist werden und der Van ist immer froh, wenn ihm die Reiseziele so schnell nicht ausgehen.

Vor dem Donnerwetter wieder zurück auf dem Campingplatz

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