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Stefan & Steffu's travels

Truma Combi 6 E

Grau liegt der Bannwaldsee unter den bedrohlich in die Tiefe zugeschneiten Bergen der Umgebung. Letzten Sonntag holten wir uns noch einen Burner auf dem Neuenburgersee. Daran ist heute bei den gerade noch sieben Grad nicht zu denken – Winter is coming! Wir stehen am Ufer des Sees und besehen uns ein paar Enten, die einem Standbild gleich auf dem Wasser dümpeln. Oder sind sie bereits eingefroren?

Der Winter rückt gefährlich nahe heran

Unsere Blicke wandern dem Ufer entlang. Läuft nicht viel hier. Der Campingplatz wirkt ausgestorben. Lediglich im einen oder anderen dermassen eingeschalten, überdachten und zugezimmerten Wohnwagen, dass klar ist, dass die sich nie mehr bewegen werden, flackern Fernseher. Nichts tun am Bannwaldsee. Hier wirst Du lethargisch. Tut aber eigentlich auch mal ganz gut. Chillen wir also den Tag.

Bis vor einer Woche tanzte hier der Bär – nun ist es ruhig

Gut, dass unsere Truma den garstigen Aussentemperaturen mit 1800 Watt Landstrom genügend entgegenzusetzen vermag. Damit es innen wohlig warm bleibt, muss sie zwar nonstop powern, aber sie beisst das. Ich wurde in den vergangenen Monaten oft gefragt, ob wir heizen können und wie das dann gehe. Wohlan, widmen wir dem Thema also zwei kurze Abschnitte. 

Na, wo ist sie denn? 😊

Truma ist bei Wohnmobilen ein Quasi-Standard. Kern der zwar kompakten, aber doch wuchtigen Anlage ist eine Gasturbine. Mit diesem Inferno en miniature wird Luft erhitzt, welche durch ein Gebläse über vier Ausgänge und durch Rohre in alle Bereiche des Fahrzeuges verteilt wird. Die Truma beinhaltet aber auch noch einen Boiler von 10 Litern Fassungsvermögen. Das erscheint wenig, genügt aber in Kombination mit der Mischbatterie vorrätig zum Duschen und für den Abwasch. 

Hier ist sie und schaufelt Wärme

Eine Truma 6 hat locker eine Nennleistung von 6000 Watt. Dann allerdings verbrennt sie bis zu 460 Gramm Propan/Buthan – und zwar pro Stunde – und bei zwei Gasflaschen à 10 Kilogramm Inhalt kann dann schon mal Flaschenschleppen angesagt sein. Daher orderten wir eine Truma, welche zusätzlich wahlweise 900 oder 1800 Watt elektrisch zuschalten kann. Bei den Aussentemperaturen etwas über Null reichen diese vorrätig, wie wir jetzt feststellen dürfen. Wir müssen daher nicht auf Elektro-Gas-Mischbetrieb gehen und brauchen somit unsere Gasreserven nicht einmal anzapfen. Voraussetzung dazu ist natürlich Landstrom, also ein 230-Volt-Anschluss von aussen. Ob mit oder ohne Stromanschluss ist der Van in Kombination mit dem beheizten Abwassertank voll wintertauglich. Ohne Anschluss muss halt die eine oder andere Gasflasche etwas häufiger ersetzt werden.

Hier noch für besonders Technikaffine

Sei‘s wie es will – Mann ist ja nicht nur im Fahrzeug und draussen ist es kalt. Das schleckt keine Geiss weg. Wir haben darum beschlossen, mal bis Montag zuzuwarten. Dann gehen wir nämlich Schloss. Danach entscheiden wir je nachdem, wie sehr uns Wetter und Temperaturen madig machen, ob wir in Bayern bleiben. Es gibt ja auch noch Italien und unter der Truma befinden sich schliesslich vier lauffreudige Räder. Ist doch wahr!

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Thema von Anders Norén

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