Exploring the world

Stefan & Steffu's travels

El final

10.58 Uhr, Annecy: Beinahe zurück in der Schweiz. 330 km sind abgewickelt, nochmals 190 zu erledigen und dann werden wir zurück sein. Vom heutigen Tag gibt es nicht viel zu berichten, was nicht zwangsläufig schlecht sein muss, wenn man auf der Autobahn ist. Stichworte Zylinderkopf, Totalschaden, Feuer, Elch auf der Kühlerhaube, Kernschmelze in Montélimar etc. pp. (Erfinde weitere Beispiele).

Stattdessen machen wir uns ein paar die Reise abschliessende Gedanken. Weil Stefan am Steuer ist und daher gewissermassen nicht schreiben kann, mache ich das für ihn, respektive für uns beide. Wir machen das so, dass wir abwechselnd einen Satz beisteuern und mal schauen, wo das hinführt. Also. Ich fange an: Vor nunmehr achtzehn Tagen brachen wir auf. Wir freuten uns auf den Süden. Und ich mich insbesondere auch auf das 4er-BMW-Cabrio. Der Besuch bei Silvia und Dänu war ein herzlicher Start. Es sollte nicht der einzige Besuch bei Freunden auf der Reise bleiben. Doch zuerst ging es erst einmal in die Berge von Andorra. Andorra hat uns nicht so angefasst, aber es war sicher gut, das auch mal gesehen zu haben. In Saragossa machten wir erstmals von den Scootern gebrauch. Ein älterer Herr studierte diese fasziniert und fragte uns, ob das was Neues sei – Jesus, war der während zwanzig Jahren im Kryoschlaf? Soeben sind wir in die Schweiz eingefallen, ich muss mich kurz auf die Strasse konzentieren; Verkehr. In Spanien hat uns beiden Córdoba besonders gefallen. In der Mesquita unter den Säulen, durch die malerischen Gässchen schlendern und schliesslich einige leckere Tapas und Sangria geniessen. So geht Spanien. Generell war das Essen in Spanien ausgezeichnet und auch preiswert. Ganz im Gegensatz zum Essen in Frankreich, die schaffen es mittlerweile sogar, dass Hamburger bitter schmecken, weil Brot und Fleisch verkohlt. Steffu wurde regelrecht süchtig nach Gazpacho. Genau, da kriege ich gerade wieder Lust auf, mache zu Hause dann demnächst auch mal wieder ein. Doch heute gibt es zuerst einmal ein Fondue. Vom Chäsbueb, die sind am besten. Irgendwie geht es nur um das Essen hier und auch Genfer können einem vor die Fresse fahren. Wir waren erstaunt, wie gemässigt in Spanien und auch in Frankreich Auto gefahren wurde. Es wäre lustig gewesen, wäre auf unserer Reise vor Ort ein neues Land entstanden, waren aber auch froh, von Unruhen verschont geblieben zu sein. Das Timing dazu wäre perfekt gewesen, kamen wir doch just in Katalonien an dem Tag an, an welchem Puigdemont ursprünglich die Unabhängigkeit ausrufen wollte. Unsere Reise ist nun zu Ende, wie es mit Katalonien weitergehen wird, wird sich erst noch weisen müssen.

So, Leute. Das war‘s mal wieder mit Trix und Gäx. Im Frühjahr werden wir einen Roadmovie durch die Niderlande machen. Aber dann auf die sportliche Tour, wir werden erstmals Auslandferien mit den BROMPTONS machen. Auch was Neues. Seid Ihr dann auch wieder dabei? Wäre genial. In dem Sinne bis bald wieder in Fleisch und Blut und später wieder auf dem Blog. Häbit‘s guet!

Hat uns über 5100 km bis nach Gibraltar und zurück gebracht – noch einmal volltanken in Bern und es heisst Abschlied nehmen von dem schönen Wagen

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1 Kommentar

  1. Hélène 24. Oktober 2017

    Hoi Stefan und Steffu, wir haben eure interessante Berichte immer gespannt verfolgt, vielen Dank.

    A propos „Fleisch und Blut“ : wir Laden Euch ❤️lich ein zu uns nach Gollion zu kommen.
    Wann passt es Euch?
    Am 17.11. Spielberg ich in Eminem Restaurant in Morges; habit Ihr Lust? Es ist gleichzeitig ein Hôtel und am Sonntag könntest ihr zu uns kommen?
    Liebe Grüsse
    Willy & Hélène

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