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Stefan & Steffu's travels

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Puntarenas. Es ist so heiss, dass das Denken schwer fällt. Gut, Denken fällt immer schwer. Schwerer als sonst halt.

Die Fahrt von der Hacienda Guachipelin zu der Hafenstadt Puntarenas führte über die Panamericana und dauerte gut zwei Stunden, weil sich auf der Autobahn die Sechziger- und Achtziger-Tafeln abwechseln und bei den vielen Fussgängerstreifen dann Vierzig angezeigt ist. Wäre. Hält sich nämlich kein Schwein an die Tempolimiten. Aber wenn die Leute die Sechzigertafel ignorieren und dann Achtzig fahren, ist das noch immer gemütlich. Der Verkehr in Costa Rica wirkt sehr entschleunigt.

Kennt sich jemand aus mit Hyundais? Sind deren Klimaanlagen generell Scheisse, oder ist das nur bei unserem so? Jedenfalls erleiden wir keinen Klimaschock, wenn wir aussteigen.

Pazifikstrand von Puntarenas mit Blick auf die Nicoya-Halbinsel

Schade wird der Strand nicht besser unterhalten

Puntarenas, die wichtigste Hafenstadt Costa Ricas, liegt auf einer Landzunge und hat Strand in Hülle und Fülle. Ist aber nichts los hier. Viele Häuser sind am verlottern und wir sehen beinahe keine Menschenseele. Schade, hier liesse es sich auch mit wenigen Mitteln wesentlich hübscher gestalten, beispielsweise liesse sich der Strand vom Müll befreien. Aber wahrscheinlich stört das hier nicht, Puntarenas ist oder war jedenfalls ein wichtiges Ziel für Sonntagsausflüge der Leute von San José. Dazu wurde die in den Achtzigern stillgelegte Eisenbahn reaktiviert. Die rund 100 Kilometer lange Fahrt dauert aber rund vier Stunden je Richtung. Gibt dann einen langen Sonntagsausflug.

Vieles verlottert in Puntarenas

Ein häufig anzutreffendes Schild in Costa Rica

Ja. San José. Dort müssen wir jetzt auch hin. Gut, dass wir das Fleur de Lys gecancelt haben, auf diese Weise können wir uns zwei Mal eineinhalb Stunden Verkehrschaos schenken. Das Airport Hotel in Alajuela liegt, wie der Name diskret andeutet, in Flughafennähe, und zu diesem müssen wir morgen ja auch.

An einer Mautstelle verreckte mir der Wagen, die Kupllung- und das Kupplungspedal hingen fest und ich kriegte keinen der Gänge mehr rein. Wahrscheinlich war das die Rache des Hyundai für meine obige Beleidigung seiner Klimaanlage. Beim zweiten Startversuch hauten wir den Warnblinker rein, beim dritten wurde die Schlange hinter uns länger, beim vierten wollte der Mann, der Wasser feilbot mithelfen und beim fünften klappte es dann mit Einkuppeln in den vierten Gang (!) und anschliessendem Zurückschalten endlich. Uff, nochmals Schwein gehabt.

Das Flughafenhotel zu finden war auch mit GPS und sachkundigem Lotsen durch Stefan nicht ganz ohne. Die Route führte uns über eine Autobahn, Ortschaft, einen Slum, wieder Autobahn zurück, den Flughafen, nochmals Autobahn (erneut in Gegenrichtung), nochmals einen Slum und eine Schotterstrasse, aber dann kam es gut. Action in Costa Rica bis zum Schluss.

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