Exploring the world

Stefan & Steffu's travels

Wellington

Ein volles Hotelparkhaus war heute morgen der Grund dafür, dass wir bereits um 07.45 Uhr das Hotel verlassen mussten, um unser Auto aus der Parkzone in ein nahe gelegenes Parkhaus zu bewegen.

Der Manta scheint die Nähe zum Hafen zu mögen

Somit hatten wir auch die Chance Neuseelands Hauptstadt am Montagmorgen in aller Frühe zu besuchen. Es war so früh, dass sogar das Nationalmuseum Te Papa, das wir als erstes ansteuerten, noch nicht offen war. Um die Zeit bis zur Museumsöffnung zu überbrücken, steuerten wir nach dem Besuch der Piers die Courtenay Place an, Wellingtons Theater-, Kino- und Ausgehmeile.

Morgendlicher Blick auf die City. Der Manta war so freundlich, die Szenerie zusätzlich aufzuwerten

In der Cuba Street, die für die vielen kleinen Läden und Cafés bekannt ist, öffneten zaghaft die ersten Geschäfte. Auf der Brücke, die das Civic Center mit dem Pier verbindet, machten wir eine kurze Pause, um uns unter dem aufhellenden Himmel zu sonnen.

In der Morgensonne warten wir darauf, dass das Museum öffnet

Um 10.00 Uhr betraten wir mit der Türöffnung das Nationalmuseum Te Papa.

Der Besuch des Te Papa Museums nimmt mehrere Stunden in Anspruch – ein Besuch empfiehlt sich

Im direkten Vergleich erst werden die Dimensionen der Figuren deutlich

Als erstes besuchten wir eine eindrücklich gemachte Ausstellung zu Neuseelands Einsatz im Ersten Weltkrieg. Überlebensgrosse Figuren, Multimediainstallationen und interaktive Schaustücke vermittelten aus der Sicht verschiedener Kriegsveteranen die traumatischen Erlebnisse, die die neuseeländischen Streitkräfte 1915 bei Gallipoli erlebt hatten. Obwohl museumstechnisch sehr eindrücklich umgesetzt, fehlten mir in der Ausstellung historische Hintergründe und Fakten. Ein Mangel, den ich im Anschluss auch bei anderen Ausstellung, die wir besuchten, feststellte. Da das Museum sich jedoch offensichtlich bemüht, möglichst viele Besucher, von Kindern bis Erwachsenen, zu begeistern, ist dies sicher ein kleiner Kritikpunkt.

Wohl wegen der Detailtreue und Grösse der Figuren fühlt man sich mitten in der Szenerie – genial gemacht

Das Museumsrestaurant gab leider wenig her. So verköstigten wir uns nach dem Museumsbesuch am Pier mit japanischem Ramen und Udon-Nudeln und genossen das nunmehr wolkenlose Wetter.

Im Herzen der Stadt dem Meer nahe

Die Old St. Paul’s Church, die weltweit einzige neugotische Holzkirche, ist ein wahres Kleinod in Wellington. Wir waren jedenfalls ganz entzückt von der eleganten Holzkonstruktion, die dem Kirchenraum ein heimeliges Ambiente gibt.

Von aussen wirkt die hübsch anzuschauende Old St. Paul’s Church ziemlich klein…

… innen aber wirkt die Holzkonstruktion beeindruckend gross

Am Parlament und dem bienenstockähnlichen Regierungsgebäude Beehive vorbei schlenderten wir schliesslich dem eher ruhigen Lambton Quay entlang, Wellingtons Shopping- und Bussineszentrum.

Unterwegs im Regierungsviertel

Nachdem wir unsere Lebensgeister mit einem Capuccino geweckt und das Auto aus dem Parkhaus befreit hatten, schlossen wir den Tag Mass-voll im ‚München‘ ab.

So. Nun eine richtige Mass, wie es sich gehört!

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Thema von Anders Norén

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