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Stefan & Steffu's travels

Traumpfad zum Uluru

Die Taumzeit bildet die Grundlage der mythologischen und religiösen Vorstellungen der Aborigines. Sie handelt von raum- und zeitlosen Welten, aus der in einem ständigen Schöpfungsakt die reale Welt hervorgeht und durch die sie weiter geformt wird. Geschehnisse der Traumzeit manifestieren sich in Landschaftsformen, so dass sich eine spirituelle Verbindung zum Land ergibt.

(Quelle: Wikipedia)

Unserem Reiseprogramm folgend, machten wir uns auf unseren Traumpfad von Cairns zum Ayers Rock, den die Aborigines Uluru nennen, auf. Nach der Landung in Alice Springs und der Entgegennahme unseres Mietwagens, ein Toyota Landrover – eher ein Panzer denn ein Auto mit 4 WD und 3-Liter-Motor – deckten wir uns in einem Einkaufszentrum zu allererst mit reichlich Trinkwasser und Lebensmitteln ein. Sollen angeblich ja auch schon Leute in der Wüste verdurstet sein.

Alice Springs ist im Umkreis von 1500 km die einzige Stadt. Zum Vergleich: Wenn Alice Springs mit seinen knapp mehr als 20’000 Einwohnern in der Mitte der Schweiz liegen würde, gäbe es 1500 km in jede Richtung keine andere Stadt, also kein London, kein Paris, kein Oslo, kein Wien, kein Prag, kein Rom, kein Madrid, kein gar nichts.

Als wir in den Stuart Highway einbogen, war beim ersten Strassenschild zusätzlich klar, dass sich uns hier andere Dimensionen in Bezug auf Distanzen eröffnen, als wir es uns gewohnt sind.

Distanzangaben, wie man sie in Europa selten findet

Unterwegs mit einem durstigen Offroad-Monster

Die Strassen verliefen über weite Distanzen fast kerzengerade zum Horizont und schienen sich durch Fata Morganas wie im Himmel aufzulösen, während weder vorne noch im Rückspiegel irgend ein Auto zu sehen war. Die Landschaft war erstaunlich grün. Ich habe sie mir viel roter und karger vorgestellt.

Das GPS hat wenig zu tun

Bei einer Tankstelle, abgesehen von der Strasse das einzige Zeichen von Zivilisation weit und breit, füllten wir sicherheitshalber den Tank nochmals randvoll mit Diesel. Als wir aus dem Auto ausstiegen, wähnten wir uns in einem Ofen. Das Thermometer zeigte bereits 37° an. Steffu sagte nur: „Gott, ist das eine Hitze. Da will definitiv keine Weihnachtsstimmung aufkommen.“ Auch die sternförmigen Lebkuchen, die wir in Alice Springs gekauft haben, helfen da nicht.

Danach ging es für den zweiten Teil der heutigen rund 450 km langen Etappe weiter. Soll einer sagen, die Wüste sei langweilig. Das Landschaftsbild änderte sich im Minutentakt. Und wenn die Sonne brennt und gleichzeitig an manchen Punkten dichter Regen fällt, gibt das eine wunderbare Stimmung. Wir lieben die Wüste.

Weshalb es Red Centre heisst

Wir waren erstaunt, wie rasch wir das Ressort in der Nähe des Uluru erreichten, wenn man mit bis zu 130 Sachen durch die Wüste fahren kann, sind auch grosse Distanzen in nützlicher Zeit zu machen. 130 km/h auf einer Hauptstrasse mit Gegenverkehr, auf welcher man auch anhalten sowie abbiegen kann – man stelle sich einmal vor, was da in der Schweiz los wäre. Aber eben, hier ist definitiv kein Dichtestress.

Das Grün der kargen Vegetation kontrastiert schön mit dem roten Sand

Auf einer Düne entdeckten wir zufällig einen See, auf den Karten schreiben sie hier zu Seen und Flüssen „usually dry“. Da ist was dran.

 

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4 Kommentare

  1. Adrian 23. Dezember 2016

    Hallo Zämä

    Echt toller Blog mit wunderschönen Bildern! Und unterwegs zum Uluru beeindruckt es uns Schweizer halt schon: offene Weite, so weit das Auge reicht.

    Weiterhin viele schöne Momente, tolle Begegnungen und auch ohne Schnee: Merry Christmas down under
    Adrian Dähler

    • Stefan und Steffu 26. Dezember 2016 — Autor der Seiten

      Danke Dir, Ädu. In der Tat, die Weite tut gut.
      Auch Dir schöne Festtage und schon mal alles Gute für das 2017!
      Viele Grüsse from down under to the top
      Steffu & Stefan

  2. Hélène 23. Dezember 2016

    Hello vous 2, vous nous faites découvrir des paysages fabuleux !
    Nous vous souhaitons un Joyeux Noël et une heureuse nouvelle année 2017.
    Bonne continuation dans ce beau voyage et merci de nous confirmer la bonne réception comme ça on sait qu’on fait juste.
    Hélène & Willy

    • Stefan und Steffu 26. Dezember 2016 — Autor der Seiten

      Merci, nous espérons que vous avez aussi passé un joyeux Noël. Nous vous souhaitons également und bonne année 2017, que nous verrons arriver un peu plus vite que vous cette fois!

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