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Stefan & Steffu's travels

Pier 39

Kalifornische Seelöwen gehören zur Familie der Ohrenrobben, sind als eigene Art anerkannt und sind die bekannteste der Seelöwenarten. Die Bullen werden bis zu 220 cm lang und bringen 400 kg auf die Waage, Kühe sind mit rund 90 kg deutlich leichter. Beim Beutefang tauchen sie bis zu 40 m tief, jagen in Gruppen und sind sehr schnell.

Parker Guest House: zwei schmucke Stadtvillen mit einem Park dazwischen

Beim Parker Guest House hatte unser ReisebĂĽro ein glĂĽckliches Händchen bewiesen. Das Parker ist fĂĽr ein B&B zwar extrem teuer, dafĂĽr kriegen Gäste ein Ambiente wie in ‚Vom Winde verweht‘, Kaminfeuer schon am Morgen und die beiden Besitzer nehmen sich viel Zeit, einem zu erklären, was man wie und wo unternehmen könnte. Sehr sympathisch.
Zwischenzeitlich ausgerĂĽstet mit einem Dreitagespass fĂĽr den Ă–V, man ist so doch gleich mobiler, machten wir uns mit der Linie ‚F‘ auf Richtung Stadtzentrum. Diese Linie ist ein rollendes Trammuseum, so dass wir in einem Tram aus den 50ern der Market Street hinunter tuckerten.

Mit Muskelkraft wird der Wagen gewendet

Als wir einen Cablecar entdeckten, stiegen wir spontan aus und

Da gibt’s nichts zu meckern

nahmen einen dieser niedlichen Kisten, welche an der Endstation sogar noch von Hand gedreht werden. Die Cable Cars sind das einzige fahrenden National Historic Landmark der U.S.A. Obwohl in die Jahre gekommen, meisterte das Wägelchen die Steigungen mühelos, unsereiner hätte dafür Kletterausrüstung benötigt und alle zehn Meter einen Haken setzen müssen.

Beherbergte zwischenzeitlich auch Al Capone – Alcatraz

Die Linie ‚F‘ wäre um das Embarcadero gefahren, der Cable Car ĂĽberwand den Nob Hill, was schlussendlich auf dasselbe hinauslief. Bei den Piers taten wir einen ersten Blick auf die Golden Gate Bridge, die allerdings noch erstaunlich weit weg von hier ist und einen Blick auf Alcatraz, welches hingegen erstaunlich nahe liegt. Schon verrĂĽckt. Da wurden die Verbrecher so nahe an der City gefangen gehalten und an ein Fliehen durch das Wasser war dennoch nicht zu denken, die Strömungen waren viel zu gefährlich.

Haben ein neues Zuhause mit Aussicht gefunden – Seelöwen

Seit dem Erdbeben 1989 hält sich eine Seelöwenkolonie jährlich am Pier 39 auf. Kein Mensch weiss weshalb. Lustig. Die Viecher sind einfach zu finden, weil kaum zu ĂĽberhören. Aus irgendeiner Laune fängt ab und an einer zu schreien und kurz darauf ‚möögen‘ sie alle. Wir beobachteten das lustige Treiben länger. Da hat San Francisco also eine ganz witzige Attraktion. Hätten wir heute morgen nicht den San Francisco Chronicle gelesen und dieser nicht ĂĽber die Seelöwen berichtet, wir hätten sie nicht gesehen. Was schade gewesen wäre.

Ein Sonnenbad am Pier 39

Die Market Street ist die zentrale Strasse San Franciscos und Einkaufsmeile. Wir haben das eine oder andere sehr schmucke Kaufhaus studiert. Dann plötzlich wechselte sich das Gesicht der Strasse, uns kamen praktisch nur noch kaputte Leute entgegen. Und damit meine ich nicht, einfach nicht unserem Lebensstil entsprechende Leute, sondern wirklich kaputt. Viele schreiten irgendwas Unverständliches oder lagen in irgendwelchen Ecken und die, welche noch halbwegs gerade gehen konnten, hatten zumeist Lautsprecher umgehängt, welche Gangsta-Sound von sich ghettoblasterten. Das letzte Mal so viele Leute in dermassen schlechter Verfassung hatte ich 1990 auf dem Zürcher Platzspitz gesehen, auf welchen meine Mutter und ich damals irrtümlich gerieten. Traurig. Keine Ahnung, was diesbezüglich in San Francisco schief läuft. Wir denken aber, dass Rauschmittel ein gewichtiger Faktor sein dürfte.

Fussgänger-Regenbogen statt öder -streifen

Gut gefällt es uns hingegen im Stadtteil Castro, fĂĽr unsereiner ein Must. Regenbogenfahnen zieren ĂĽberall die Strassen und selbst die Fussgängerstreifen sind ‚Fussgängerregenbögen‘. Das Castro ist eine bunte Sache durch und durch. Unterwegs zu Hause, oder wie geht der Slogan nochmal? We are Family!

Häuser, die jede Steigung überwinden

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4 Kommentare

  1. Nicole 24. Januar 2017

    Hey Cousin, wie’s usgseht gohts öich beschtens? Super, öiche Blog! Mer wönsche no ganz vöu Spass in San Francisco. Möcht scho lang weder einisch dört häne… Hebet Sorg & bes gli
    Family Tanner

  2. Stefan und Steffu 25. Januar 2017 — Autor der Seiten

    Hallo zäme
    Danke Euch für das Dabeisein. Wir geniessen die Weltreise sehr und werden mit unzähligen Eindrücken zurückkommen.
    San Francisco ist super, gell. Irgendwann werdet Ihr sicher wieder hierhin kommen!
    Liebe GrĂĽsse an Euch aus Kalifornien
    Steff & Stefan

  3. Hélène 30. Januar 2017

    Hoi Stefan und Steffu, eure Reportagen sind super! Das 1. was wir damais entdeckten, waren die Seelöwen. Mit dem gemieteten Ford Thunderbirds Cabriolet befuhren wir die Strassen von Frisco u.a. die berühmte Lombard Street.
    Im Gegensatz zu Euch ĂĽberquerten wir die Golden Gate Bridge und besuchten das Nappa Valley bekannt fĂĽr den Wein.
    Ich wĂĽrm gerne zurĂĽckkehren Aber Helene will nicht.
    LG Willy

    • Stefan und Steffu 31. Januar 2017 — Autor der Seiten

      Hallo Willy,

      Ja die Seelöwen haben uns auch sofort in ihren Bann gezogen. So grosse wild lebende Tiere in einer Grossstadt zu treffen ist faszinierend. Das Nappa Valley hätten wir auch noch gerne besucht, doch war die Zeit leider zu kurz und wir müssen noch etwas übrig haben für das nächste Mal ;-). Wann wart Ihr dort?
      Schade, dass Hélène dich nicht noch einmal nach Frisco begleiten will. Vielleicht überlegt sie es sich anders, wenn sie die Bilder auf dem Blog noch einmal sieht?
      Gruss Stefan

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