Exploring the world

Stefan & Steffu's travels

If you’re going to San Francisco … đŸŽ€

Boah, das war ein veritabler Sturm, der am Abend und wĂ€hrend der ganzen Nacht ĂŒber Ohau fegte. So etwas habe ich seit Lothar nicht mehr erlebt. Es genĂŒgte, ein Fenster ein paar wenige Centimeter aufzuziehen und schon rĂ€umte es quer durch die Wohnung Tische ab und riss TĂŒren auf. Der Sturm war so laut, dass mir nachts sogar entsprechend trĂ€umte und ich am Morgen darob erwachte.

Als mein System nach einigen Sekunden gebootet war, kam mir die Frage, wie es dann eigentlich mit den FlĂŒgen stĂŒnde, wenn das dermassen stĂŒrmte. Ein kurzer online-Check schaffte dann Klarheit: Bis auf einen Flug waren alle ‚on time‘, drei Mal dĂŒrft Ihr raten, welcher als ‚delayed‘ deklariert war … Egal. Haben heute ja kein Programm mehr in San Francisco.

Ein Kampfgewicht von 1.9 Tonnen, lang wie ein Kastenwagen und breit ohne Ende, aber glaubt jemand ernsthaft, man kriegt auch nur einen durchaus vernĂŒnftigen Koffer von Eagle Creek in den Kofferraum eines Camaros? Was? Wie? NatĂŒrlich nicht. Aber da wir das noch fast vermutet hatten, war Plan B rasch umgesetzt: Verdeck auf, Sitze vornĂŒber geklappt, Koffer wie zwei Passagiere in den Fond und Dach wieder zu. Geht. DafĂŒr war der RĂŒckspiegel nicht mehr zu gebrauchen, weil die Koffer die Sicht versperrten. Macht auch nicht viel, man sieht bei dem Wagen bei geschlossenem Verdeck ohnehin kaum raus. Aber Sicht beim Autofahren wird ohnehin ĂŒberbewertet …

Weil Sonntag, machte Hawai’i fĂŒr einmal erfrischend nicht einen auf Stau und so erreichten wir Alamo Car Rental in FlughafennĂ€he rasch. Kaum angehalten, war auch schon ein aufgestellter Mitarbeiter bei uns und als wir die Koffer mit dem Schuhlöffel aus dem Wagen raus hatten, war seinerseits das Administrative auch schon erledigt.

Der wievielte Flieger ist das schon wieder?

Über die amerikanische Sicherheitskontrolle am Flughafen will ich an dieser Stelle gar nicht gross Worte verlieren. Dass wir nicht auch noch unsere Epidermis, unser Hautkleid also, auf das Band legen mussten, wunderte uns schon beinahe. Aber wenn man fliegen will und nicht ĂŒber das nötige Kleingeld fĂŒr einen Privatjet verfĂŒgt, muss man da halt durch.

In San Francisco angekommen, glaubten wir, jemand hĂ€tte die Klimaanlage zu scharf eingestellt. War aber nicht die Klimaanlage. Ist das Wetter. Nach dieser Feststellung gingen wir arbeitsteilig vor. Derweil ich mich des GepĂ€ckes bemĂ€chtigte, gab Stefan den Pathfinder, schaute also dafĂŒr, wie wir in die City kamen.

Das GepÀck entgegengenommen, stellten wir fest, dass die Homeland Security an diesem auch schon dran war. Sie haben einen Beipackzettel beigelegt und das GepÀck sogar wieder ganz ordentlich gepackt.

Nette Post fĂŒr SpĂ€tankommende

Mit dem BART (Zug) waren wir dann ganz zĂŒgig in der City und nach etwas Koffer-durch-die-Strassen-San-Franciscos-Ziehen beim extrem schicken Parker Guest House angelangt. Wir fanden sogar ein hĂŒbsch verziertes Couvert fĂŒt uns beim Eingangstor. Gottseidank. Sonst wĂ€re das Verschaffen des Zutritts wohl mĂŒhsam geworden. So aber kamen wir mit einer kleinen Schnitzeljagd in Form eines Anrufes, Code-Eingeben, Garagetor öffnen, zweites Couvert finden, Haupttor öffnen, richtiges Haus finden, Hauseingang öffnen, rein.

Abendlicher Strifzug durch’s Castro Quartier

Schmucke HĂ€user

Ahh, San Francisco – herrlich. Wie sang der unsterbliche Scott McKenzie doch nochmal: If you’re going to San Francisco, be sure to wear some flowers in your hair. If you’re going to San Francisco, You’re gonna meet some gentle people there.‹ Also, Blumen in’s Resthaar montieren und los in die Stadt!

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