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Stefan & Steffu's travels

Affenhirn trifft auf Reiselust

Streckenmittig nach Hause gelegen befindet sich lombardisch betrachtet der Tessiner Ort Claro. Meine Eltern pflegen ihre Auslegung des Nomadentums jeweils auf einen Alternativstandort zu konzentrieren und es fügt sich, dass sie sich derzeit ebenda befinden. Da bietet es sich an, auf unserer Durchfahrt Rast zu tun und ihnen unsere Aufwartung zu machen.

Das Begrüssungskomitee ist sofort zur Stelle

In Tessiner Landen sind Behörden ganz giggerig auf Camper. Was da frei steht, wird umgehend gesprengt. Man versteht es noch so, stünden im Tessin, dem Sehnsuchtsort von Germanen, Niederländern und weiteren mehr, ebendiese überall rum und eine Million Camper wären dann zu viel der Belastung. Malibu darf in Claro jedoch stehen, da privatparzellarisch.

Tessin ist auch schön

Eher geht ein Elefant durch ein Nadelöhr, wie der Verkehr um die Osterwochen durch den Gotthardtunnel. Wir wollen daher morgen früh gegen diesen anstürmen. Aber bevor wir die Alpen traversieren können, müssen wir erst wie einst Hannibal, Karl der Grosse, Friedrich der Quacksalber oder später Napoleon, Suworow, Goethe und Gianna Nannini in den Alpenraum vorstossen. Das geht von der Lombardei ausgehend vorzugsweise über Milano. Dort wollen wir jedoch nicht Rast tun, sondern die zweitgrösste Stadt Italiens in einer grossen Halbachse umfahren. Wenn wir denn den Verkehr überleben. Zwei Spuren der Autobahn gehören den Lastwagen, drei den von hinten heranschiessenden Personenwagen, und mittendrin wir, wobei zu erwähnen ist, dass die Autostrada insgesamt drei Spuren besitzt. Man fährt bisweilen ambitioniert, die Personenwagen haben Blinker verbaut, wobei nicht ganz klar ist, wozu.

Reiseabschluss mit Familie

In nachgerade mal einer Woche haben wir so viel erlebt, dass ich gestern nicht mehr auf die Kette brachte, wo wir zwischen Aosta und San Marino zu Gange waren. Wenn Affenhirn auf Reiselust trifft, wäre man nun geneigt zu sagen. Immerhin wusste mir noch, dass dazwischen noch etwas war. Es besteht also Hoffnung.

Auch sind wir guter Hoffnung, dass bald weitere Reisen folgen werden. Im Sommer machen wir das halbe Dutzend mit abwechselnden Sommerreisen nach dem United Kingdom und Skandinavien voll und werden Wales besuchen. Dazwischen bieten sich das Auffahrts- und das Pfingstwochenende an. Wo es dann hingehen wird, wissen wir noch nicht. Uns wird etwas einfallen. 

Schlafende Hunde soll man nicht wecken: ab durch’s Loch – der frühe Malibu fährt ohne Stau

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