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Stefan & Steffu's travels

San Marino

Doppelt aufkoffeiniert fährt es sich gleich flotter auf der Autostrada del Sole Richtung San Marino. Von des Heimes Zuriga verwöhnt bin ich froh in einem Land zu sein, das Caffè kann. Richtig guter Kaffee und das für einen Euro fünfzig, selbst in den Autobahnraststätten, obwohl diese generell nicht der Innbegriff von Hochkultur sind. Für diesen Preis kriegst du derzeit an der Tanke dieselbe Menge Diesel, also 22 ml. Entsprechend schlug das Tanken hübsch zu Buche und Malibu genehmigt sich definitiv mehr Diesel als wir uns Caffè. Aber der muss auch mehr ableisten als wir, um nach San Marino zu kommen.

Vor dem Abfahren besuchen wir die wie im Dornröschenschlaf liegende Ortschaft Vigoleno

Habe gerade festgestellt, dass mir vorhin San Merino schrieb. Das würde dann wohl Heiliges Schaf heissen, nicht eben das, was die Sanmarinesen – die nennen sich also tatsächlich so – wohl im Sinn hätten.

Wir folgen unserem Navi über Überlandstrassen und umfahren auf diese Weise den Stau um Bologna

Vorher müssen wir aber noch um Bologna rum und sie wollen offenbar Stau. Gut, dass Sonntag ist, sonst wäre es wohl noch verreckter. Bologna wurde nach der gleichnamigen Hochschulreform benannt, hat den Namen also quasi vom European Credit Transfer and Accumulation System (ETCS). Also ich bin im Italienischen ja nicht so gut, aber das klingt für mich definitiv nicht mehr nach der Landessprache. Vielleicht ist Bologna eine Exklave des Europalandes.

Wo einst Garibaldi sich versteckte, wimmelt es heute von Touristen

Ähnlich verhält es sich mit San Marino. Das Land ist dermassen klein, dass fast nur Enklave drin liegt. Mit 61 km2 ist San Marino nach Vatikanstadt, Monaco, Nauru und Tuvalu das fünftkleinste Land, zumindest dieses Planeten. Dafür darf sich San Marino die älteste Republik der Welt nennen und in zunehmend totalitären Zeiten ist das doch auch etwas. Zudem ist der Diesel hier günstiger als in Italien und es leben rund 38‘000 Sanmarinesen hier. Wir befinden uns oben in der Altstadt und es ist klar, dass sich in dieser mehr als  38‘000 Leute durch die Gassen wälzen. Wird sich um Touristiker wie wir handeln, so muss es sein. Aber San Marino geht. Wir genehmigen uns sogleich zwei Corpse Reviver. Das sagt eigentlich alles.

Juhui! Ein Land mehr auf der Liste!

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