Exploring the world

Stefan & Steffu's travels

Am Nordmeer

Am nördlichsten Punkt der gegen das offene Nordmeer liegenden Insel Andøya befindet sich deren Hauptort Andenes. Der Name scheint angemessen. Andenes hat einen verdammt grossen, vorwiegend militärisch genutzten Flugplatz, eine Batterie beisammenstehender und sich konkurrierender Einkaufszentren und zwei Kaffees.

In Andenes wohnt man Fenster an Nest mit den Möwen

Eines davon hat eine richtige Kolbenmaschine. Das ist in Norwegen keine Selbstverständlichkeit, halten sie es in Sachen Kaffee doch eher mit den Amerikanern, will meinen, dass aufgebrüht und anschliessend einigermassen warmgehalten völlig ausreicht. Ansonsten kann Andenes nichts. 

Muss … finden … Gegengift …
Ein Cappuccino, der seinem Namen gerecht wird

Whale Watching kann man noch. Oder könnte man. Vor der Küste geht es drum rasch 1000 Meter das Loch herab ins Nordmeer und da gehen sich die Wale gerne an Kraken schadlos halten. Octopus-Sashimi in 1000 Metern Tiefe. Kann Wal machen. Das Whale Watching findet jedoch nicht in diesen Tiefen statt, obwohl das bestimmt spannend wäre, sondern an der Wasseroberfläche. Vermutlich ist der Grund darin zu suchen, dass auf minus 1000 Metern zappenduster und die Sicht wohl auch sonst stark begrenzt ist. Wie entdecken Wale eigentlich Kraken? Meines Wissens ist es ja nicht so, dass diese leuchten. Wobei es schon lumineszierende Fische gibt, aber die tun das, um Futter anzulocken und nicht um Futter zu werden. Das ist lebenspraktisch gesehen ein feiner, aber mitunter entscheidender Unterschied.

Mehr Wool- statt Whale-Watching auf Andøya

Wir gingen nicht auf Whale Watching. Das ist nicht gut für die Tiere. Und für meinen Magen. Seit unserem Segeltörn in der Karibik 2011, weiss ich, dass ich nicht gemacht bin für die hohe See. Das ist sehr schade, mag ich die See doch sehr gerne und hätte mir gut vorstellen können, den Van dereinst und nachpensionärisch durch eine Segelyacht zu ersetzen und das Campieren fortan auf die Weltmeere zu verlegen.

Bei Ebbe könnte auch der Malibu über den Fjord kurven. Die Flut ist nachts um ein Uhr aufgenommen.

Aber mit meiner diesbezüglichen Disposition ist daran nicht zu denken. Auch nicht für ein vergleichsweise kurzes Whale Watching. Wenn mir schon in der Karibik jenseits der Inselabdeckung von St. Lucia zum speien war, möchte ich gar nicht an das hiesige Nordmeer denken. Ich meine, mir wird beim Schreiben dieses Blogbeitrags an der Halbdinette des Vans übel, währenddem Stefan diesen Richtung Narvik kurvt. 

Unser Rastplatz in Evenskjer vor Narvik

Ich mache daher vorsichtshalber vorerst Schluss mit dem Schreiben und lasse Nasjonale turistveger zu Andøya zu Wort kommen:

På kjøreturen gjennom et landskap uten ly mot Norskehavet, blir fiskeværet Bleik et sterkt bilde på møte mellom mennesket og naturen.

På Andøya kan du vandre langs noen av Norges flotteste strender og se utover blikkstille hav med midnattssola som eneste selskap. Selve vegen ligger på en bred hylle som er dyrkbar og bebodd mellom storhavet og de spisse tindene.

Golfstrømmen gjør klimaet gjestmildt og havet til et spiskammer for et rikt fugle- og dyreliv. Er du heldig, kan du se både sel, hval og ørn fra bilvinduet. 
Andøya er også en fin strekning for de som vil sykle, og det er gode muligheter for å padle kajakk om du vil se øya fra havet.

Wo sie recht haben, haben sie recht. Dem gibt es wohl wenig hinzuzufügen.

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