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Stefan & Steffu's travels

Vesterålen

3300 Kilometer Anfahrt werden mit Vesterålen (norw. Einzahl) belohnt. Lofoten (norw. ebenfalls Einzahl) ist gemeinhin und weit herum bekannt. Tatsächlich landeten wir auf dem Archipel vom festlandnorwegischen Bognes angefährt kommend auch an. Lødingen hat sich diesbezüglich bewährt. Man soll ja von Fähren auch wieder runter.

Kaffee mit Grillpølse, „echtes“ Norwegisches Frühstück auf der Fähre von Bognes nach Lødingen

Da wir Lofoten 2015 und 2021 gleichermassen und aufsuchenderweise ansichtig wurden, kamen wir darin überein, dass es diesmal das nördlicher gelegene Vesterålen sein sollte. Das Innere wäre bei einem erneuten Besuch der Inselgruppe von Lofoten unweigerlich zu einer grossen Oberflächlichkeit herausgezogen worden und das schien uns nicht angemessen.

Bei der Abfahrt ist das Wetter noch prächtig

Dabei waren wir uns noch heute Morgen des Wetterberichts wegen nicht sicher, ob wir die Nordmeer-Inseln überhaupt ansteuern sollten, oder das Programm komplett über den Haufen werfen und nach Tromsø fahren wollten. Allerdings kam uns während dieser Reise eine Idee für den Winter, in welcher wir Tromsø mit einer Rolle bedächten und da müssen wir im Sommer ja nicht auch noch hin. Wir besannen uns daher des Mottos Stick to the plan und sagten uns, dass ein sonniger Tag auf Vesterålen besser sei als keiner und wenn es danach regnete, täte uns auch gut einmal die Füsse etwas still zu halten und das Sein im Malibu zu geniessen.

Pittoresker Panorameteren, oder so ähnlich wie man hier wohl sagen würde

Auf der Fahrt durch Lofoten nach Vesterålen entdeckte Stefan das Schweizer Taschenmesser der Camping-Apps Park4Night konsultierend den Streichel-Campingplatz Bjørkengen Gård. Alsdann gab es nicht mehr viel zu entscheiden, zumal wir noch immer nicht verdaut haben, dass im Berner seeländischen Kallnach der kleine private Streichelzoo dicht machte, der uns so gut gefiel und neben welchem wir mit dem Malibu frei stehen konnten.

Beim hiesigen Ziel eingetroffen, wollten wir schon das erste uns entgegenkommende Tier streicheln. Als dieses unvermittelt zu sprechen begann und sich als Amanda vorstellte, sahen wir jedoch davon ab und beschränkten uns beim Streicheln vorerst auf den Hund, der Amanda flankierte.

Tierisch nette Begrüssung auf unserem heutigen Campingplatz

Wir hätten uns nahe der Infrastruktur neben den Deutschen stellen können, aber da wir einerseits nicht in die Camperhölle kommen wollen und es schön ist für sich zu sein, fuhren wir nach dem etwas entfernteren Kiesplatz. Nun müssen wir zwar einige Male latschen für Wäschewaschen, den Abwasch, Luft ablassen bei den Pneus des Deutschen und dergleichen mehr, aber dafür haben wir unsere Ruhe. In Zeiten des Massentourismus ist das viel Wert. 

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