Exploring the world

Stefan & Steffu's travels

Safari #2

Auch Simbabwe kann Safari und so wurden wir um halb Sechs morgens aus den Betten gekehrt. In meinem Fall nach vier Stunden Schlaf. Aber wer will im Rovos Rail schon schlafen. 

Bereit für die Safari – wir wären auch ohne Treppe (noch) hochgekommen

Also raus aus dem Zug und in eines der offenen 4×4 Gelände-Dinger aufgesessen, in welchen stadtflüchtige Pseudo-Abenteurer zu den Tieren gefugt werden. Ist aber dennoch hübsch, so eine Safari. 

Büffel gehören zu Afrikas „Big Five“

Löwen hatte es auch, diesmal rückten wir ihnen bis auf zehn Meter auf die Pelle. Dafür hatten wir im Gegensatz zum letzten Mal keine Türe und kein Autofenster zwischen den Tieren und uns. Die Löwen schauten uns an und kamen auch mal auf uns zu, legten sich aber wieder hin. Die Leute waren ihnen schnurzegal. Ist vielleicht auch besser so, es wäre für die Tiere ein Leichtes gewesen, einen von uns vom Wagen zu ziehen. Da an dem Ehepaar aus New York vor uns nicht viel dran war, hätte es wohl mich erwischt, ich sass auf der falschen Seite.

Die Fahrzeuge stören diese Löwin nicht

Dieser Pavian hat einen guten Sitzplatz gefunden

Die Löwen waren allerdings satt,  unmittelbar vor ihnen lag ein Elefantenjunges, welches in der Nacht wohl den tödlichen Fehler gemacht hatte, sich von der Herde zu entfernen. Das arme Tierchen. An einem weiteren nahe gelegenen Elefantenkadaver hielten sich die Geier schadlos, nicht aber an dem in dieser Nacht erlegten Kalb. Es brauchte nicht viel Fantasie zu erahnen, weshalb dem so war – die Löwen waren damit noch nicht fertig.

Gut so – an dieses Kalb kommen die Löwen nicht ran

Unser Guide sagte, dass die Löwen nicht an Elefantenkälber rankommen, wenn diese in der Herde sind, aber die Löwen müssen halt auch essen und „That‘s nature.“ Der Mann hatte bestimmt recht, trotzdem war ich sauer auf die Löwen. Vor allem aber tat mir das Kalb leid. 

Immer schön den Anschluss behalten, dann passiert dem Kalb nichts

Unterwegs durch die Steppe Simbabwes

Der Safari-Ausflug wäre aber nicht Rovos Rail, wären im Gelände keine Tische gedeckt gewesen und Kaffee, Tee, Säfte, Kuchen und selbst Warmes gereicht worden. Sessel waren ebenfalls kreisförmig aufgestellt, als wären wir nicht bereits drei Stunden in den Wagen gehockt. Aber da sich viele Gäste im Alltag nicht allzu oft zu bewegen scheinen oder/und nicht mehr die Jüngsten sind, ist das vielleicht auch besser so.

Riesiges Kaffeekränzchen – es wäre auch ohne Stühle gegangen

Ein paar Minuten später zurück beim Zug stand vor diesem auch bereits ein Zelt, wir erhielten in die eine Hand ein Erfrischungstuch, in die andere ein Glas Champagner gedrückt.
 
Ich hätte den Löwen eigentlich auch eine Flasche bringen können. Passt bestimmt gut zu Babyelefant-Carbaccio. Grrr!

Weiter geht es mit dem Rovos Rail

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Thema von Anders Norén

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