Exploring the world

Stefan & Steffu's travels

Bientôt à Paris

Nach Wochen, welche mit den Begriffen „arbeitsreich“ und „hektisch“ adjektivierbar sind, geht es bald auf nach Afrika. Da unser Kulturkreis gemäss dem bekannten Aphorismus zwar die Uhr, Afrika jedoch die Zeit besässe, dürfte das doch eine etwas heftige Umstellung werden. Was also tun? Yoga? Feldenkrais? Beckenbodenübungen? Wir wissen etwas für uns passenderes – routinierte Blogleser*innen werden es vermuten – richtig: Eine Präreise. Paris und Bordeauxgegend dürften passen. Paris, weil Paris immer geht und die Région am Atlantik, weil Stefans Klasse das so wollte. Also Paris auch.

Aber beginnen wir etwas früher: Stefan tat mir vor geraumer Zeit kund und kündete davon, dass sie eine Studienreise unternehmen täten, welche eben nach Paris und Arcachon führen würde. Ich gab daraufhin, kurzentschlossen wissend worauf ich hinauswollte, kurz die Zicke. Weil eigentlich hatten wir vereinbart, dass wir die letzte von uns noch nie besuchte Région festländischen Frankreichs gemeinsam besuchen wollten. Also sagte ich, dass ich die Herbstferien kurzerhand gen vorn verlängern und mitfahren würde.

Die Gymnasiast*innen und Stefan haben eine Reisebroschüre erstellt – bebildert, gebunden und in Hochglanz – und da ist es nicht mehr als recht, wenn ich mich solidarisch zeige und in Form eines Blogs munter mittexte. Die Blogbeiträge können den Schüler*innen auch als zusätzliche Dokumentation in einer anderen Form dienen. Was selbstredend gestrenge Zensur des Klassenlehrers mit sich führen wird – ich freue mich bereits darauf :/ Zensur bringt aber auch ein gerüttelt Mass an textlicher Langeweile mit sich und das mag ich nicht. Also werde ich, wie es die Blogleserinnenschaft von mir gewohnt ist, die Texte wie immer mit etwas Effe führen. Schliesslich soll der Blog unterhalten und nicht als Einschlaf- oder Brechmittel dienen. Wohlan!

Jawoll, den nehmen wir doch

Obwohl routiniert, staune ich immer wieder, wie viel Reisevorbereitungen zu tun geben. Zugegebenermassen ist ein guter Teil der Haushaltführung geschuldet, die Kühlschranktablare hätten ja nicht antiseptisch aufpoliert werden müssen. Aber wenn ich schon mal dabei war. Ausserdem habe ich mal gehört, dass Schweizer und Schweizerinnen das Haus auch darum aufgeräumt und geputzt verlassen, damit es ihnen vor den Einbrechern nicht peinlich sein muss. Weiss nicht, ob da was dran ist, oder ob das eine urbane Legende ist. Vorstellbar ist es bei diesem, unserem Volke, welches nicht immer ganz dicht ist. Jedenfalls schloss ich mich dem heute an, Sie werden einen geputzten Haushalt vorfinden, geschätzter Einbrecher. Seien Sie aber vorsichtig, die Booby traps sind scharf. Ja, wir waren letzthin in ‘Nam und haben von den Vietcong gelernt. Die konnten das da richtig gut. Hoffentlich trampt nicht der Rottweiler rein. Oder mein Schwager, der die Wohnung hütet. Vielleicht sollte ich ihn noch darauf hinweisen?

In Basel bereit für das Boarding in den TGV

Aber heute geht es nicht nach Fernasien, sondern lediglich nach Nahparis. Aber Paris ist wie einleitend erwähnt immer wieder eine Reise. In ein paar Stunden kommen wir am Gare de Lyon an. Die Metro-Fahrer wollen heute Streik in Paris. Total. Gut, dass unser Hotel gerade beim Bahnhof ist … allerdings beim Gare du Nord … Merde.

Der Lehrer ist schon auch mal Platzanweiser

18:45 im TGV, Richtung Mulhouse: Die SBB versiffte die Reservation. Dafür war die Klimaanlage futsch und im Wagen über 30 Grad. Auch nicht mehr das, was sie mal war, die SBB. Im TGV klappte alles wie am Schnürchen. Ist das ein gutes Zeichen, wenn es bei der SNCF besser läuft als bei Euch, liebe SBB. Macht Euch mal Gedanken dazu, ja?!

Faites vos Jeux

Mit mehr als 300 Sachen durch Frankreich. Liebe Autofreaks – macht das mal nach.

Wir haben Datenpaket und es wäre nett, schaffte ich den Blog noch vor der Ankunft in Paris. Schliesslich möchte ich dann auch mal Feierabend. Pics waren rasch geflashed, aber die müssen noch heruntergepixelt, hochgeladen und bebildlegendet werden. Und TGVs sind ja verdammt schnell, wenn sie dann mal so richtig aufdrehen …

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