Exploring the world

Stefan & Steffu's travels

Claro

In Claro hat unsere Familie eine Dependence, ein Haus mit hübsch terrassiertem Umschwung. Es gehörte einst der Schwester meiner Grossmutter, Jahrgang 1918, und wie halt so der Lauf des Lebens ist … Nun wird es abwechslungsweise von Onkel, Tante, Eltern, Cousine, Cousin, Kindern und auch uns frequentiert. Wobei wir wegen anderer Reisetätigkeit eher seltene Gäste sind. Liegt aber nicht am Haus, dieses ist wirklich hübsch, sondern eben an unserem Entdeckergeist.

Stille im Garten des Hauses

An der Route unserer Rückreise gelegen, bietet sich ein Besuch an und wir dürfen uns vom in Kochsachen schier unschlagbaren Onkel verwöhnen lassen. Würde er das professionell tun, er hätte bestimmt zwei Kochmützen im Guide Michelin. Mindestens.

Familientreffen

Hoch über Claro befindet sich das Kloster Santa Maria, welches weithin sichtbar auf Felsen thront und in welchem Nonnen auch heute noch in strenger Klausur abgeschieden von der Gesellschaft leben. Kauft man bei ihnen lecker Honigbiskuits, spricht man durch einen Holzkasten, legt das Geld hin, der Kasten dreht sich und eröffnet Zugriff auf Biskuits und Segen.

Im Park des Hauses – im Hintergrund das Kloster Santa Maria

Markant ist auch der Pizzo di Claro, ein eindrücklicher Brocken von einem Berg. Stefan und mich guselte es vor ein paar Jahren und wir erklommen diesen zur Gänze. Als ich am anderen Tag von Bellinzona aus erkannte, wie steil die Geröllwand ist, welche wir mehr auf allen Vieren denn gehend hochkrabbelten, wurde mir beinahe übel. So eine Eselei mache ich untrainiert nicht mehr – genau so gehen Flachlandmenschen verloren: „Wir bedauern Ihnen mitteilen zu müssen, dass Ihre Söhne verschieden sind, weil sie sich zu blöd angestellt haben.“ Eben.

Am Fusse des Pizzo di Claro

Auf dieser unserer Durchreise ist das aber kein Thema, wir sitzen an dem Granittisch vor dem Hause und blicken an einem Glas Weisswein nippend auf den Pizzo di Claro.

Damit neigt sich diese Reise ihrem Ende entgegen. Im September geht es dann in ganz andere Gefilde und auf ein Abenteuer. 

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Thema von Anders Norén

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