Exploring the world

Stefan & Steffu's travels

Gardens by the Bay

 

Der bereits weggesteckt geglaubte Jetlag ist so weg wohl doch nicht.  Nachts lag ich bis Vier wach, da hätte ich den Wecker stellen sollen. Hätte. Als wieder Tag war fühlte ich mich dann doch erholt, das Problem war nur, dass Mittag bereits um ist. Das darf uns morgen dann definitiv nicht passieren, weil wir um diese Zeit bereits den Mietwagen in Empfang genommen haben werden müssen. Und zwar in Malaysia.

Ab in die Metro (SMRT)

Schnappschuss in der Metro

Egal. Wir haben Ferien, so what?! Die Gardens by the Bay mit ihren Super Trees sind stets schön. Also machten wir uns zu diesen auf. Im Glauben, mit der Metrostation Marina Bay die den Gardens am nächsten gelegene erwischt zu haben, entstiegen wir dieser und spulten dann den letzten Kilometer unter der gleissenden Sonne ab. Auch wenn es in den Gardens noch immer schwül-drückend heiss war, so lenkten diese uns doch davon ab. Mit ihren Super Trees sind sie halt schon schön. Weil beim letzten Mal Alles gegen harte Währung besucht, schlenderten wir daher einfach durch den Park, immer auf der Suche nach Schatten.

Supertrees mit dem Marina Bay Hotel im Hintergrund

Infopavillions im Park bringen den Besuchern ökologische Zusammenhänge näher

Kaffee und Blog Pause

Wir waren dann aber auch wieder froh, im pompösen Marina Bay Shopping Center klimatisierte Zuflucht zu finden. Jetzt sitzen wir in einem edlen Kaffee- und Teehaus und halten uns an einer Tasse Cappuccino, respektive an einer Tasse Mocca-Kaffee fest, die mehr kosten, als vorher ein ganzes Mittagessen. Die umliegenden Geschäfter studierend, können wir uns einmal mehr vom 3. Gesetz der kommerziellen Schickimicki-Dynamik überzeugen, welches besagt: Wo ein Hermès ist, ist auch ein Louis Vuitton, ist ein Chopard, ein Burbbery, Prada, Versace und wie sie alle heissen. Und überall auf der Welt dasselbe Bild, wenn man einen Blick hinein tut: Eine reduzierte und hübsch drapierte Auslage. Ansonsten gähnende Leere. Keine Kunden. Nur stilvoll gekleidete Angestellte, die sich die Beine in den Bauch stehen: Death by Boredom. Armes Personal. Aber genug der heutigen Dosis Gesellschaftskritik.

Abkühlung in der klimatisierten Mall

 

Edler Teeladen

Singapore Special

Lange unter Britischer Kolonialherrschaft war Singapore für kurze Zeit Teil Malaysias, bis es 1964 wegen massiver Unruhen von Malaysia aus der Föderation hinausgeworfen wurde und seither selber als Staat unterwegs ist. Offenbar bekam das dem Stadtstaat gut, heute belegt Singa-pore den 5. Rang auf dem Human Development Index, also vergleichbar mit der Schweiz (Rang 3), währenddem Malaysia heute gerade mal auf Rang 59 ist. 5.6 Mio. Einwohner leben hier auf 719 km2, was einer Fläche von gerade mal einem Achtel des Kantons Bern entspricht. Damit ist Singapore eines der kleinsten Länder der Welt.

Zurück im Hotel reichte es gerade, sich kurz frisch zu machen, bevor wir ins benachbarte Swissôtel gingen. In der Lobby angekommen, wurden wir beide sentimental, weil dieses Hotel vor knapp zwei Jahren unsere Weltreise richtig anfing. Gottlob blieb uns nicht viel Zeit um Krokodilstränen zu verdrücken, weil Käthi und Martin bereits auf uns warteten. Sie sind soeben aus Indonesien angekommen und machen ebenfalls halt in Singapore. Alle Vier mögen wir Dumplings und so steuerten wir das Chinatown nahe gelegene Din Tai Fung an, deren Dumplings ihresgleichen suchen.

Letztes Mal haben wir uns mit Käthi und Martin in Paris getroffen – nun in Singapur!

Die Teigtaschen werden übrigens, wie unten im Film zu sehen ist, kunstvoll von Hand, frisch zubereitet.

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Thema von Anders Norén

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