Exploring the world

Stefan & Steffu's travels

Sehnsucht nach dem Süden

13.35 Uhr, Valence (F): Bereits ist mehr als hie halbe Tagesstrecke von 500 Kilometern geschafft. Kommt uns aber gar nicht so vor, denn wir sind total relaxt. Das dürfte zum einen an dem Rundum-Wohlfühlpaket namens BMW 430 liegen und zum anderen daran, dass wir einiges an Asphalt abgeraffelt hatten, bis wir die wichtigsten Gimmicks des rollenden Hightech-Geräts einigermassen im Griff hatten. Das Auto kommuniziert mit unseren Handys über Wifi. Der Wagen weiss wohl bereits mehr über uns, als wir über ihn. Aber egal.

Auf der Route du Soleil

Jedenfalls fährt es sich herrlich in dem Ding. Dynamisch und sacht, wie einst ein Slogan von BMW Kunde tat. Obwohl ein Cabriolet, dringt kaum ein Geräusch von Aussen herein, Blechdach sei Dank, und die Harman/Kardon-Anlage verwandelt den Fahrgastraum in eine mobile Konzerthalle. Und wegen des Head-up-Displays, welches alle nützlichen Informationen virtuell auf der Strasse über der Kühlerhaube abbildet, bleibt der Blick stets nach vorne gerichtet. So soll es sein.

Aber genug der automobilen Freuden, schliesslich dürfte es unter den Leserinnen, und natürlich auch den Lesern, auch nicht Technikfreaks haben und die will ich nicht vergrämen.

Pitstop

Wir befinden uns auf einer Autobahnraststätte, die Verpflegung war so naja und nicht mehr, aber Kalorien hatte es auf jeden Fall und darum geht es ja primär. Auf Raststätten darf man ja keine Nouvelle Cuisine erwarten – wobei ja unterdessen leider nirgends mehr in Frankreich. Kulinarisch hat das Land nachgelassen. Aber ich schweife ab. Wir sind nun also auf dem Weg zu Silvia & Dänu und freuen uns auf den gemeinsamen Abend. Gute Sache. Und davon berichten wir dann im nächsten Abschnitt. Also. Weiter geht‘s.

22.35 Uhr, Umgebung Moltélimar: Die Wegbeschreibung, die mir Silvia extra ausgedruckt hatte, war, wie könnte es anders sein, natürlich zu Hause liegen geblieben. Da ich am Vorabend die Koordinaten ins Navi eingegeben hatte, fanden wir das Haus von Silvia und Dänu auf Anhieb. Silvia bestand später allerdings darauf, dass ich in den Blog schreiben müsse, dass ich ihr Plänchen daheim vergessen hatte, schliesslich habe sie sich so Mühe gegeben. Von der Hauptstrasse ging es über eine unbefestigte Brücke, bevor wir das zauberhafte Steinhäuschen mitten im Wald fanden. Häuschen ist etwas untertrieben, da sich Silvias und Dänus Anwesen auf über zwei Hektaren verteilt und nebst dem Haupthaus aus dem 18. Jahrhundert auch noch ein kleiner Pool vorhanden ist. Die Dame des Hauses empfing uns am Eingangstor und führte uns anschliessend durch die wunderschön im Landhausstil eingerichteten Zimmer. Die beiden haben viel Zeit und Liebe ins Haus gesteckt und die ehemalige Bergerie, die zuvor einem komischen Kauz gehörte, der hier mit 17 Katzen lebte, wieder auf Vordermann gebracht.

Wow – welch Idylle!

Zum Apéro gesellten sich zu uns noch Yves, Margrite, Bea und Robert, so dass wir bei gutem Wein – notta bene aus Italien – und einem feinen Mahl, einen geselligen und lustigen Abend erleben durften. So gehen Ferien!

Geselligkeit und Gastfreundschaft unter Frankreichs Sternenhimmel

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2 Kommentare

  1. BRI 25. September 2017

    Geniesst es…

    • Stefan und Steffu 25. September 2017 — Autor der Seiten

      Danke Dir :o). Das tun wir und wir werden mit einem Rucksack voller Erinnerungen zurückkehren.
      Häbs guet und veli Grüess us Andorra
      Steffu

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