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Stefan & Steffu's travels

Mit dem Camaro quer durch Oahu

Ah, tat das gut. Nach der faktischen Freinacht während der Reise nach Hawaii und dem folgenden Durchhalten des Tages, waren die elf Stunden Schlaf eine willkommene Sache. Schliesslich soll der Herr es den Seinen im Schlaf geben. Dergestalt erholt waren wir zu neuen Taten bereit, Hawaii ist es auch. Also ab ein nettes Wägelchen abholen.

Mit einem Camaro quer über die Insel – das mag mir doch sehr gefallen

Als sie uns die Schlüssel zum Ford Mustang Convertible in die Finger drückte und sagte, dass der Tank zu 5/8 voll sei, fragten wir nach, ob wir den aufgetankt zurückgeben müssten, weil es im Vertrag heisse, eine Tankfüllung sei inklusive. Ah, o.K., sie schaue dafür, dass er in dem Fall noch kurz vollgetankt würde. Lustigerweise stand da dann drei Minuten später ein Chevrolet Camaro RS Convertible für uns bereit. Wahrscheinlich weil der einen vollen Tank hatte. Ursprünglich wollten wir uns zwar einen Mustang auftun, aber da ein Camaro auch sehr, sehr geil ist, nahmen wir diesen ebenfalls gerne. Wenn man schon auf Hawaii unterwegs ist, muss es schon in einem solchen Cabrio mit 3.6 l Hub und 300 Pferdchen sein. Finde ich.

3.6 l Hubraum und über 300 PS – da darf der Camaro schon etwas grimmig dreinschauen

 

Also Verdeck runter und Cruising Mode auf 25 mph eingestellt, los ging die Fahrt entlang der Waikiki Beach und der Küste von Honolulu. Unser erster Halt galt dem Diamond Head, einem alten kreisrunden Kraterrand, den man auf einem kurzen Wanderweg erklimmen kann. Der aus Tuffstein bestehende Krater entstand vor ca. 300’000 Jahren in einer einzigen Ascheeruption, Vom Aussichtspunkt, der sich auf einem Artilleriebunker eines ehemaligen Militärstützpunktes befindet, eröffnet sich uns eine wunderschöne Aussicht auf das Meer, Honolulu und das bergige Hinterland der Insel Oahu. Obwohl das Wetter sonnig und warm war, hingen doch schwere Wolken an den mächtigen grünen Berghängen und liessen ab und zu einen feinen Regen rieseln. Nach der schweisstreibenden Wanderung eine wohltuende Abkühlung. Abkühlung verschaffte auch ein Becher Shaved Ice, den wir am dem Parkplatz mitten im Krater verspiesen.

Krater und Kraterrand des Diamond Heads sind gut erkennbar geblieben

Blick auf Honolulus Waikiki-Beach

Wir folgten dem Highway 72 weiter, vorbei an der Hanauma Bay bis nach Waimanolo, wo wir in einem kleinen Imbiss eine Mittagspause einlegten. Eigentlich hätten wir gerne in einem richtigen Restaurant und an einem Strand etwas gegessen, doch scheint dies hier nicht üblich zu sein. An der Hauptstrasse folgen zwar ein Mc Donald und Subway einer nächsten Fast Food Bude, die Strände sind jedoch, vielleicht auch zum Glück, irgendwie nicht kommerzialisiert.

Die prägnanten Gebirgszüge verschwinden in den Wolken

Unser Versuch auf die Kaneohe Halbinsel zu gelangen scheiterte leider zweimal an einer militärischen Sperre, offenbar handelt es sich bei der Halbinsel um einen einzigen grossen Stützpunkt des U.S. Marine Corps. Also zweimal vor dem Wachhaus und der Barriere einen U-Turn gemacht und weiter folgten wir dem Pali Highway quer über die Ko’olau Ranges, der uns zurück nach Honolulu führte.

Wenn sie uns schon einen riesigen Weber-Grill mit integriertem Kühlschrank (!) auf die Terrasse gestellt haben, dann wollen wir den auch nutzen. Das darauf zubereitete Angus-Beef schmeckte herrlich.

BBQ in Waikiki

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8 Kommentare

  1. Moni 19. Januar 2017

    Wenn das mal keine super location ist😳

  2. Helene 19. Januar 2017

    Non mais faut pas vous gêner ça nous fait trop envie ! C’est formidable de recevoir toutes ces images et commentaires.Merci beaucoup et bonne continuation. Helene et Willy

    • Stefan und Steffu 23. Januar 2017 — Autor der Seiten

      La chambre d’hôtel avec terrasse et grill, c’était vraiment very beautiful! La bagnole par contre était un peu too much.
      Merci de suivre notre blog.

  3. Pädu (Huber schüsch weismä nid welä) 20. Januar 2017

    Gangstersound im roten Flitzer – super geil! 😉

  4. Cornelia 20. Januar 2017

    Lecker, da würde ich auch gleich reinbeissen. Viel Spass in der wärme wünschen wir euch aus der -4 Grad kalten Schweiz. Brrrr

  5. Ursi und Walter 22. Januar 2017

    Hallo Stefan und Stefan

    Euer Reiseblog ist wirklich super gemacht, sehr spannend und macht uns auch Lust aufs Reisen! Es ist toll, dass ihr uns an eurer interessanten Reise teilnehmen lässt!

    Weiterhin gute Reise und viel Spass!

    Herzliche Grüsse aus der kalten Schweiz
    Ursi und Walter Schär

    • Stefan und Steffu 23. Januar 2017 — Autor der Seiten

      Merci für den netten Kommentar. Es freut uns zu wissen, dass wir Euch mit auf die Reise nehmen können.

      Liebe Grüsse aus Trumpistan

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