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Stefan & Steffu's travels

Naturwunder im Freycinet National Parc

Unser Tag startete mit einem deftigen Frühstück in familiärer Runde mit vier Australiern und dem Besitzer und der Besitzerin des Sheoakes, welche für die Gäste das Frühstück à la carte bereiteten. Dadurch erfuhren wir viel über Tasmanien und diverse Gebiete in Australien, welches die anderen Gäste natürlich bestens kannten.

Leider mussten wir uns anschliessend lediglich zu zweien auf den Weg nach dem Freycinet National Park machen, weil es Pädu vollgas erwischt hat; an ein Mitkommen seinerseits war gar nicht zu denken 🙁

Mit Wanderschuhen, Repillent, Breitkrempigem Hut, Wasser und einigen Dingen mehr bestens ausgerüstet standen wir bald bereit die heutige Wanderung durch den weitläufigen Freycinet National Parc anzugehen. Noch auf dem Parkplatz sprach uns ein netter Herr in den besten Jahren an, und zwei Minuten später machten wir uns dann doch zu dritt, allerdings eben mit Derek anstelle von Pädu, an den Aufstieg nach dem Wineglass Bay Lookout.

Die drei Wanderer

Die drei Wanderer

Rund vierzig Minuten später auf dem Sattel angekommen, tat sich uns eine wunderbare Aussicht auf die Wineglass Bay auf, eine Landschaft, wie man sie sich schöner nicht erträumen könnte.

Links ist die Wineglass Bay zu sehen, rechts die Hazards Beach und dazwischen der Istmus

Links ist die Wineglass Bay zu sehen, rechts ganz knapp die Hazards Beach und dazwischen der Istmus

Dem Aufstieg folgte der Abstieg in die Wineglass Bay und unterdessen waren wir genügend lange zu dritt unterwegs, um von Derek bereits viel über seine Heimat New Zealand und auch über andere Dinge gelernt zu haben. Lustigerweise geraten wir auf dieser Reise stets an Leute, die an einem Ort wohnen, wo uns unsere Reise später auch noch hinführen wird, und so werden wir, wenn es das Programm erlaubt, Derek dann später auf unserer Reise wieder treffen können.

Die Wineglass Bay lud mit den prächtigen Farben dann doch sehr zum Bade ein, probehalber ein Fuss ins Wasser gesetzt und der Badewunsch war Makulatur. Stefan meinte zwar, so kalt wäre das Wasser gar nicht, so wie die Aare halt, allerdings wie die Aare im Winter, war meine Meinung. Wir befinden uns halt doch schon tief in der südlichen Hemisphäre.

An der Wineglass Bay

An der Wineglass Bay

Derek hatte heute noch einen weiten Weg vor sich, bis nach Richmond, wo wir gestern waren, Stefan und ich wollten noch über den Istmus weiter, und so trennten sich unsere Wege nach einem Austausch der Koordinaten.

Dann durchquerten wir den Isthmus, die schmale Landbrücke also, welche beiderseits vom Meer gesäumt ist, und dort glaubten wir förmlich noch sehen zu können, dass Tasmaniens Geologie und damit auch die Flora, direkt auf Pangea zurückgehen. Hätte dort ein Brachiosaurus unseren Weg gekreuzt, erstaunt hätte es uns nicht.

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Allzu lange verweilten wir aber nicht auf dem Isthmus, weil der Weg noch weit war und man in dem abwechslungsweise steinigen, sandigen und von üppiger Vegetation durchsetzten Gelände nur langsam vorwärts kommt.

Die Hazards Beach war landschaftlich dann gar noch schöner als die Wineglass Bay und die folgenden Buchten waren dann nicht mehr weit davon entfernt definitiv kitschig zu sein. Wahnsinn.

An der Hazards Beach angekommen

An der Hazards Beach angekommen

Mit den roten Felsen und dem türkisfarbenen Wasser ist die Hazards Beach sehr malerisch

Mit den roten Felsen und dem türkisfarbenen Wasser ist die Hazards Beach sehr malerisch

Ein letztes Bild noch und dann hiess es Abschied nehmen von der wunderbaren Bucht

Ein letztes Bild noch und dann hiess es Abschied nehmen von der wunderbaren Bucht

Fünf Wanderstunden später sassen wir schliesslich wieder in unserem Wagen und gingen zurück ins Sheoakes nach Pädu schauen. Anfänglich mochte er uns nicht so recht zu gefallen, aber es ging ihm dann gottlob rasch besser und er konnte sich uns sogar zum Nachtessen anschliessen, selber allerdings noch fastend.

Unterdessen ist die Sonne untergegangen, zu Hause ist es 10 Uhr dreissig morgens und nach dem Blogschreiben gehen wir dann noch nach den Wallabys schauen – sobald es dämmert tauchen diese Tiere hier überall auf.

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4 Kommentare

  1. 🐙i 7. Dezember 2016

    Wooow, wonderschöni Böuder ond toll as der so nätti Bekanntschafte machet… Hends wiiterhen guet ond bes glii 😘

  2. Megie 8. Dezember 2016

    Sieht wirklich beinahe kitschig aus – wunderschön! Ich sehe, ihr geniesst es.
    Päd. wünschen wir baldige Besserung – so ein Mist, einen Käfer einzufangen! Bessere wäre ein Wallaby ;-)))

  3. Urs 9. Dezember 2016

    Echt toll, all die Bilder… und auch die Texte sind richtig gut geschrieben und sie zu lesen macht Spass.
    Ihr scheint es zu geniessen. Viel Spass weiterhin und es Grüessli vor andere Site vor Chugle.

    • Stefan und Steffu 9. Dezember 2016 — Autor der Seiten

      Hei,
      Danke Dir für Deine Rückmeldung. Schön, dass Dir der Blog gefällt und Du auf diese Weise mit dabei bist auf unserer Reise.
      Veli Grüess us’em sehr tiefe Süde
      Steffu & Stefan

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