Exploring the world

Stefan & Steffu's travels

Night Zoo & Gardens

Pepe Lienhard sei ein grosser Zoo-Fan und von allen Zoos, die er besucht hat, habe ihm der von Singapur, in welchem man auf Nacht-Safari gehen könne, am besten gefallen. Wenn er das sagt, haben wir uns gedacht, und uns gestern Abend nach dem Zoo aufgemacht.

Nach der Tiershow, die so naja war, also für Kinder sicher gut und so, mussten wir erst einmal eine Hundertschaft Inder loswerden. Also nichts gegen Inder an sich, aber wer schubst und drängt und sich partout nicht an die Auflage hält, die Tiere im Dunkeln nicht zu flashen, nervt einfach, egal ob Inder oder Thurgauer oder was auch immer. Also machten wir uns nach der Fahrt mit dem Bähnchen zu Fuss auf die Tracks im Dunkeln.

 

Wallabies kommen immer gut

Wallabies kommen immer gut

Und dann kam dann auch die Stimmung auf, von welcher unser Pepe National schwärmte. Auf dem Wallaby-Track trafen wir, es mag nicht erstaunen, erstmal auf die putzigen Wallabies. Die sind lustig aber etwas verschlafen.

Zoo hin, Zoo her, etwas mulmig wurde uns dann zumute, als wir bei den Hyänen ankamen, zumal uns kein Graben, keine Mauern oder Scheiben, kurz keine sichtbaren Hinternisse von ihnen trennte. Als wir im dunkeln in die Nähe kamen, standen sie auf und schauten uns beiden an. Da kamen mir so Fakten, wie das stärkste Gebiss, Knochen zerbeissen und unterschätzt in den Sinn. Aber die Hyänen schienen nicht an zwei Snacks interessiert zu sein und das ist auch gut so.

Die schaut irgendwie wie Nico, ist als Haustier aber wohl wenig geeignet.

Kleines, hirschähnliches Tier in Hundegrösse

Kleines, hirschähnliches Tier in Hundegrösse

Weniger spektakulär, aber in dem Zoo zahlreich vorhanden, sind alle möglichen Arten von Hirschen. Der Kleine da auf dem Bild war nicht speziell, aber der einzige, der für die schwierigen fotografischen Bedingungen geeignet war. Was man den Fotos nämlich nicht ansieht ist der Umstand, dass es in dem Zoo extrem dunkel ist, auf den Fotos kommt es gut, weil ich mit ISO 6400 immer noch 0.4″ belichten musste. Mit Tieren schwierig.

UNESCO-Weltkulturerbe

UNESCO-Weltkulturerbe

Am darauf folgenden Tag war mit den Singapore Botanic Gardens das erste UNESCO-Weltkulturerbe dieser Reise auf dem Programm. Und einmal mehr zeigte sich, dass man damit als kulturinteressierter Reisender einfach nie falsch liegt.

Im Park schrie und zirpte es von den Bäumen, dass man fast nicht glaubte, in einem Park mitten in einer Grossstadt zu sein. Da kam mir Vorfreude auf den Dschungel auf, welchen wir auf unserer Reise noch besuchen werden. Auf dem „Evolution“-Pfad erzählen sie mit Schausteinen – wie Schautafeln, aber im Stein eben –

Gondwanaland-Stefan

Gondwanaland-Stefan

die Entwicklung der Pflanzen mit Abbildungen von der damaligen Welt. Und in der Tat glaubten wir uns fast ein bisschen in Gondwanaland, umgeben von Farnen und anderen Pflanzen, die es damals gegeben habe. Fehlten eigentlich nur noch die Raptoren oder T-Rexe. Gedacht, gesagt, begegneten wir schon entsprechenden Fussspuren. Ein bisschen Kilbi darf sein 🙂

Blätter wie andernorts Dächer!

Blätter wie andernorts Dächer!

Um unsere Ressourcen etwas zu schonen, Wäsche zu machen – muss ja auch auf Reisen sein – und uns für die frühmorgendliche Weiterreise am kommenden Tag vorzubereiten, machten wir uns heute für einmal beizeiten zurück ins Hotel mit einem kleinen Abstecher in Little India, das uns, wie unser Reiseführer treffend beschreibt, wie Indien nur ordentlicher, erschien (Disclaimer: Indien kennen wir nur vom Hörensagen).

 

 

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